Osnabrücker Kondolenzbuch an Norwegische Jusos (AUF) übergeben
Sonntag, den 14. August 2011 um 19:41 Uhr
Die Osnabrücker Jusos haben am vergangenen Donnerstag das von ihnen in Osnabrück ausgelegte Kondolenzbuch persönlich in Oslo der Jugendorganisation der Arbeiterpartei (AUF) übergeben. In das Kondolenzbuch hatten sich in den vergangenen Wochen 150 Menschen eingetragen, darunter auch viele Norweger, die in Osnabrück zu Besuch waren.
Besonders geprägt wurden die Jusos durch den Eintrag einer Norwegerin, deren Bruder das Massaker auf Utøya selbst miterleben musste und zahlreiche Freunde verlor. Sie war von der Idee des Kondolenzbuches und dem Zeichen der Solidarität sehr berührt und hat die Jusos ermutigt, das Buch in Oslo persönlich zu übergeben.


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Medienmitteilung: Osnabrücker Jusos legen Kondolenzbuch für Opfer des Massakers von Norwegen aus
Sonntag, den 24. Juli 2011 um 18:43 Uhr
Die Osnabrücker Jusos sind bestürzt und fassungslos über die rechtsextremistischen Terroranschläge in Oslo und auf Utøya. Die Jusos werden ab Dienstag, 26. Juli, für die nächste Woche ein Kondolenzbuch in der SPD-Geschäftsstelle, Große Gildewart 11, auslegen. „Wir laden alle Osnabrücker ein, die wie wir den Angehörigen und Freunden etwas Trost spenden möchten, sich in das Kondolenzbuch einzutragen.“

„Unsere Gedanken sind bei den Familien und Freunden der vielen jungen Menschen und Genossen, die vom Rechtsextremisten Andreas Behring B. aus politischer Überzeugung ermordet wurden. Aber auch den Angehörigen der Opfer des Bombenanschlages in Oslo gilt unser tiefes Mitgefühl“, erklärt Tiemo Wölken, Vorsitzender der Osnabrücker Jusos.
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Starker Erfolg der Jusos auf SPD-Parteitag
Sonntag, den 19. Juni 2011 um 15:01 Uhr
Die Osnabrücker Sozialdemokraten haben am Samstag einen neuen Vorstand gewählt und ihr Wahlprogramm für die Kommunalwahl im September beschlossen.
Die Delegierten bestätigten den amtierenden Vorsitzenden, Jens Martin, der die Sozialdemokraten bereits seit 2009 geführt hat, mit 83,1% in seinem Amt. Jusos im Vorstand sind: Jenna Schulte (Beisitzerin), Florian Unverfehrt (stellv. Schriftführer) und Tiemo Wölken (Pressesprecher).


Zudem haben die Jusos drei Anträge eingebracht, die angenommen wurden. So hat die Osnabrücker SPD beschlossen sich mehr für fairen Handel in Osnabrück und Niedersachsen einzusetzen und die Landtagsfraktion aufgefordert, eine Gesetzesinitiative auf den Weg zu bringen, die die Verwendung von Studiengebühren f ür das Deutschlandstipendium verbietet.
Daneben haben die Osnabrücker Jusos einen Initiativantrag gestellt, dem der Parteitag gefolgt ist.
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Jusos trauern um Opfer des Massakers von Oslo und Utøya
Samstag, den 23. Juli 2011 um 19:18 Uhr


Wir Jusos in Osnabrück sind bestürzt und fassungslos über die schrecklichen Ereignisse in Norwegen. In der nächsten Woche werden wir in der Geschäftsstelle der SPD Osnabrück, Große Gildewart 11, ein Kondolenzbuch auslegen.

Unsere Gedanken sind bei den Familien und Freunden der vielen jungen Menschen und Genossen, die vom Rechtsextremisten Andreas Behring B. ermordert wurden. Aber auch bei den Angehörigen der Opfer des Bombenanschlages in Oslo.

Wir können uns den Schmerz und die Trauer der Menschen in Norwegen nur schwer vorstellen, zu groß ist unsere Ohnmacht. Zu schrecklich die Vorstellung, auf einer Ferieninsel mitten im Urlaub plötzlich mit Tod, Leid, Hass und Hilflosigkeit konfrontiert sein zu müssen.


Die feigen Anschläge in Norwegen sprengen unsere Vorstellungskraft. Niemals hätten wir ein solches Massaker für möglich gehalten. Unsere Genossinnen und Genossen von der AUF in Norwegen sind direktes Ziel geworden, weil sie für eine weltoffene und tolerante Gesellschaft gekämpft haben.
Die norwegische Sozialdemokratie weiß uns und unsere Solidarität in dieser schwierigen Zeit auf ihrer Seite.

Die Brutalität und der Hass, mit der der Täter vorging, sind bestialisch. Wir trauern mit allen Norwegern.

Wir erklären unsere Solidarität mit all denjenigen, die sich für Toleranz und Demokratie und gegen Terrorismus, Hass und Gewalt engagieren.


 
DEUTSCHE BURSCHENSCHAFT: UNVEREINBAR MIT DER SPD
Donnerstag, den 16. Juni 2011 um 17:42 Uhr

Zu der Diskussion über den „Ariernachweis“ in der Deutschen Burschenschaft erklären der Sprecher der Arbeitsgruppe „Strategien gegen Rechtsextremismus“ der SPD Bundestagsfraktion Sönke Rix und der Juso-Bundesvorsitzende Sascha Vogt:

„Der diskutierte ‚Ariernachweis‘ bei der Deutschen Burschenschaft ist ein Skandal sondergleichen. Schon immer war klar, dass der größte Dachverband der Burschenschaften weit rechts außen steht. Schon immer wurden Frauen und Migranten in diesen Männerbünden außen vor gelassen. Schon immer pflegten die Mitgliedsburschenschaften reaktionäres und rassistisches Brauchtum. Dass aber nun Menschen auf ihre ‚deutsche‘ Abstammung überprüft und ausgeschlossen werden sollten, ist eine neue Qualität. Damit ist es zumindest nicht mehr weit bis zu den Nürnberger Rassegesetzen. Nicht ohne Grund weisen Rechtswissenschaftler auf die auffälligen Parallelen hin. Hierbei handelt es sich auch nicht um einen Einzelfall, sondern um ein systematisches Vorgehen.

Die SPD hat sich immer gegen Rassismus in jeder Form zur Wehr gesetzt. Bereits vor einigen Jahren wurde deshalb die Mitgliedschaft in einer Burschenschaft, die der Burschenschaftlichen Gemeinschaft angehört, mit der Mitgliedschaft in der SPD für unvereinbar erklärt. Die aktuellen Vorfälle zeigen nun, dass dieser Unvereinbarkeitsbeschluss auf alle Mitglieder der Deutschen Burschenschaft ausgedehnt werden muss. Wir fordern den Parteivorstand der SPD auf, in diesem Sinne tätig zu werden.“

 
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