Die Osnabrücker Jusos setzen ihre bekannte und beliebte Kino-Reihe fort
Freitag, den 07. Januar 2011 um 19:31 Uhr

Am Donnerstag, den 3.2.2011 um 19.30 Uhr zeigen die Jusos im Saal der LAGERHALLE den 187minütigen Film "Carlos - der Schakal".

Besonders freuen sich die Jusos, dass Sie den Film wieder zusammen mit dem Verein BMA als "pay-after-Veranstaltung" anbieten können. Das heißt, jeder Gast zahlt am Ende so viel, wie ihm der Film wert war.

Mehr Infos zum Film: http://www.carlos-derfilm.de/
 
Frohe Weihnachten und einen gutes neues Jahr
Mittwoch, den 22. Dezember 2010 um 10:42 Uhr
Die Osnabrücker Jusos wünschen allen BürgerInnen eine ruhige, besinnliche und friedliche Weihanchtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2011.


Die nächste Juso-Sitzung findet am Mittwoch, den 5. Januar 2010, im Haus der Jugend statt.

Tiemo Wölken
(Vorsitzender Jusos Osnabrück)
 
Atommüllvermehrungsgesetz in Kraft
Mittwoch, den 08. Dezember 2010 um 22:38 Uhr

Zur heutigen Ausfertigung des Atomgesetzes möchten wir Jusos Osnabrück noch einmal ein paar Fakten zum Thema Atomstrom in Erinnerung rufen. Gleichzeitig bekräftigen wir die Bundesländer, sich im Rahmen einer Verfassungsbeschwerde, gegen die fehlende Beteiligung der Bundesländer an diesem Atomverlängerungsgesetz, zu wehren.

Spricht eine Regierung von Revolution – so wie die Bundeskanzlerin über ihr Energiekonzepts – ist Vorsicht geboten. Versteht man unter Revolution doch „den Umsturz der bestehenden politischen Ordnung“. Somit hätte die Kanzlerin eigentlich ihre eigene Abschaffung verkünden müssen. Es verwundert daher nicht, dass das Konzept trotz guter Ansätze am Ende nicht mehr, als ein weiteres Lehrstück schwarz-gelber Lobbyarbeit, ist. Lang und breit werden Wege zur Förderung erneuerbarer Energien (EE) aufgezeigt, nur um dann auf einer einzigen Seite im Kapitel „Kernenergie und fossile Kraftwerke“ alle guten Ansätze zu zerstören, indem ohne Grund die AKW-Laufzeiten verlängert werden.

Zur Begründung bedient sich das Konzept dabei munter aus dem Bauchladen der Atomstromlügen. Als Scheinbegründungen wird der Kernenergie das Label der für die Versorgungssicherheit unumgänglichen „Brückentechnologie“ verpasst. Damit entlarvt sich die Regierung als Haus- und Hoffinancier der vier großen Energieversorger (e.on, EnBW, RWE und Vattenfall), die ungeniert und erfolgreich (Stichworte: Energiepolitischer Appell, geheimer Förderfonds-Vertrag) das Konzept mitschrieben. Aus versorgungstechnischer Sicht ist eine Laufzeitenverlängerung aber unnötig, wie Gutachten des Sachverständigen Rat für Umweltfragen, des WWF und großer Consulting-Firmen, wie McKinsey und PricewaterhouseCoopers beweisen. Die Atombrücke ins Nirgendwo ist vollkommen überflüssig.

Die zusätzlichen Laufzeiten werden mit durchschnittlich 12 Jahren angegeben. Damit werden die BürgerInnen bewusst getäuscht. Die deutschen AKWs haben 2002 Reststrommengen zugewiesen bekommen (§ 7 Abs. 1a AtG), die sie erzeugen dürfen, bevor sie abgeschaltet werden müssen. Entscheidend für die AKW-Laufzeit ist also die jährlich erzeugte Strommenge. Diese Mengen wurden zu hoch angesetzt, um kurze Restlaufzeiten zu suggerieren. Tatsächlich wird immer weniger Atomstrom gebraucht, folglich erzeugen die AKWs weniger und brauchen länger, um ihre Reststrommengen zu erzeugen. Die AKWs laufen daher realistischer Weise noch durchschnittlich 15 Jahre zusätzlich.

Das Konzept schreibt Atomstrom zwei weitere magische Attribute zu: klimafreundlich und billig. Doch die Fakten sprechen eine andere Sprache. Die jährliche CO2-Reduktion ist durch den europäischen Emissionshandel verbindlich festgelegt, der Weiterbetrieb bringt keine zusätzlichen CO2-Einsparungen, vielmehr bleiben wichtige Investitionen in EE aus, da ein Weiterbetrieb einer Lizenz zum Gelddrucken gleich kommt, wie die zu erwartenden gigantischen Zusatzgewinne von 96 Mrd. bis 112,8 Mrd. Euro zeigen. Wirtschaftsminister Brüderle versprach, dass der größte Teil dieser Zusatzgewinne vergesellschaftet wird, u.a. durch die Kernbrennstoffsteuer. Aber auch hier wird getäuscht und vertuscht. Der Gewinnabführungsanteil liegt bei mageren 26% – 37%. Diese Zahlen wollte die Regierung eigentlich geheim halten; zu groß war die Angst vor der Empörung. Dumm nur, dass RWE-Vorstands Schmitz den bis dahin geheimen Förderfonds-Vertrag erwähnte, der das ganze Ausmaß der Lobbyarbeit ans Licht brachte. Behalten sich die Energieriesen doch trotz der zugesicherten Laufzeitenverlängerung, aus unstillbarer Profitgier, ausdrücklich Klagen gegen die Kernbrennstoffsteuer vor, um, wie sie vorgeben, ihre Aktionäre zu schützen (§2). Daneben ist eine faktische Begrenzung der Sicherheitsinvestitionen auf 500 Mio. statt 1,2 Mrd. Euro pro AKW vereinbart wurden. Außerdem knebelt der Vertrag künftige Regierungen an die Laufzeitverlängerungen, da ein früherer Ausstieg zu empfindlichen Entlastungen der Energieriesen führen würde, dies gilt ebenso für eine mögliche Verfassungswidrigkeit der Laufzeitverlängerungen (§4), was höchstwahrscheinlich ist.

Schwarz-gelb zeigt mit dieser Manifestierung der Laufzeitverlängerung endlich Weitblick. Wenn auch nur aus Angst vor der eigenen Abwahl. Bei dieser demokratiefeindlichen Hintertür-Lobbyismus-Politik auf Kosten der BürgerInnen, der Sicherheit, der EE und der Stadtwerke, die im Vertrauen auf den Ausstieg massiv investiert haben, und Verluste von 4,5 Mrd. Euro befürchten müssen, ist diese Angst allzu gut zu verstehen.

 
BAHN AUF DEM WEG ZUR BÖRSE EINGEFROREN!
Montag, den 20. Dezember 2010 um 15:58 Uhr
Zu den witterungsbedingten Problemen bei der Deutschen Bahn erklärt der Juso-Bundesvorsitzende Sascha Vogt und die Jusos in Osnabrück:

„Die Zeiten, in denen die Bahn noch mit „Alle reden vom Wetter, nur wir nicht“ werben konnte, sind lange vorbei: Denn winter- und sommerfest ist sie schon lange nicht mehr! Die massiven Probleme bei der Bahn resultieren vor allem aus den Versuchen die Bahn an die Börse zu bringen und sind daher das Ergebnis einer fehlerhaften Politik. Wenn die Bahn ihren Kunden bei einem normalen Winter mit Temperaturen im einstelligen Minusbereich empfehlen muss, sie besser nicht zu nutzen, wird das ganze Desaster des Privatisierungswahns deutlich:

Über Jahre hat die Bahn größere Beschaffungen und Investitionen zurückgestellt, um die Bilanz für den 2008 geplanten Börsengang profitabel erscheinen zu lassen. Das rächt sich jetzt: 30 Jahre alte IC-Wagen mit hohem Wartungsaufwand, heruntergekommene ICE2-Züge und zu wenig IC- und ICE-Züge. Wenn ein Zug eine Panne hat, steht kein Ersatzzug zur Verfügung. Festgefrorene Weichen oder Bäume auf den Gleisen sind Folgen der massiven Einsparungen bei Wartung und Instandhaltung. Wichtige Strecken sind überlastet, weil Parallelstrecken eingestellt wurden.

Deshalb ist eine Trendwende bei der Bahn nötig: Der Bund muss klare Prioritäten für eine Bahn in öffentlicher Verantwortung setzen, die flächendeckend einen sicheren und zuverlässigen Schienenverkehr gewährleistet und nicht bei den ersten Schneeflocken zum Stillstand verdammt ist. Es ist öffentliche Aufgabe, den Verkehr von A nach B sicherzustellen. Und die derzeitige Wetterlage ist keine Naturkatastrophe. Wir Jusos fordern einen endgültigen Verzicht auf Privatisierungspläne und deutlich mehr öffentliche Mittel für den Schienenverkehr.“
 
Jusos verteilen am 9. Dezember Wunderkerzen
Sonntag, den 05. Dezember 2010 um 20:11 Uhr
http://www.aboutpixel.de/foto/2011/ellyderolch/56484
Alle Jahre wieder - verteilen wir Jusos auf dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt an die Besucherinnen und Besucher Wunderkerzen als kleines Weihnachtsgeschenk.
Dabei bedrucken wir die Wunderkerzenverpackungen mit einem unserer politischen Wünsche für das kommende Jahr. Für 2011 wünschen wir Jusos uns unter anderem mehr kommunale Ausbildungsplätze für junge Menschen in Osnabrück. Dies besonders für diejenigen, die bisher mit ihren Bewerbungen wenig Glück bei den ArbeitgeberInnen hatten.
Wir Jusos wollen, dass jeder junge Mensch einen Ausbildungsplatz bekommt. Unserer Meinung nach, soll daher die Stadt mit gutem Beispiel vorangehen und mehr Ausbildungsplätze schaffen.

Wer eine der begehrten Wunderkerzenpackungen ergattern will, sollte am Donnerstag den 9. Dezember ab 18:00 Uhr nach den Jusos Ausschau halten.
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 7 von 13
.