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Jusos diskutieren über Fairtrade in Osnabrück |
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Montag, den 21. Februar 2011 um 20:13 Uhr |
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Die Osnabrücker Jusos haben am vergangenen Mittwoch das Thema Fairtrade diskutiert. Dirk Steinmeyer, Fair-Handels-Berater der SüdNord-Beratung und Mitglieder der städtischen Fairtrade-Steuerungsgruppe war als Referent ins Haus der Jugend gekommen, um das grundlegende Konzept des fairen Welthandels zu erläutern. Zu diesen Grundlagen gehört neben einem festen Abnahmepreis für die ProduzentInnen der Rohstoffe wie Kaffee oder Baumwolle auch der Verzicht auf ausbeuterische Kinderarbeit oder scharfe arbeitsrechtliche Standards. Im Rahmen des Vortrags wurde sowohl die Siegelorganisation „FLO“ als auch die Handelsorganisation „GEPA“ erläutert, die für die ProduzentInnen - im Gegensatz zu großen Firmen - ein verlässlicher und damit langfristiger Handelspartner sind.

Im Anschluss an diese grundlegenden Ausführungen diskutierten die Jusos lokale Handlungsansätze, um den fairen Handel weiter zu fördern. Osnabrück ist zwar seit dem letzten Jahr Fairtrade-Stadt, trotzdem bleibt weiterhin viel zu tun, da die Kriterien zu gering gewählt sind. Die Jusos wollen daher in den kommenden Monaten mit der SPD-Ratsfraktion am Ball bleiben und das Thema weiter behandeln. In Osnabrück hat sich bereits ein Aktionsbündnis für öko-soziale Beschaffung gegründet, welches die Jusos in Zukunft unterstützen wollen.
„Fairtrade-Stadt zu sein ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, aber eben noch viel zu wenig“, fasst der Vorsitzende der Osnabrücker Jusos, Tiemo Wölken, das Ergebnisse der Diskussion zusammen. Die Jusos sind sich sicher, dass die Friedensstadt noch einen viel größeren Beitrag zu einer gerechteren und faireren Welt leisten kann und auch muss.
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