Jusos Osnabrück fordern Rücktritt des RCDS-Vorsitzenden Gottfried Ludewig
Sonntag, den 08. Juni 2008 um 01:00 Uhr

Zu der Forderung des RCDS-Vorsitzenden Gottfried Ludewig, das Wahlrecht für Rentner und Arbeitslose einzuschränken, erklären die Jusos Osnabrück:

„Die Forderung des RCDS-Vorsitzenden Ludewig, der das Stimmrecht von Rentnern und Arbeitslosen bei Landtags- und Bundestagswahlen einschränken will, ist vordemokratisch und dumm. Der RCDS macht eine Rolle rückwärts in die Mitte des 19. Jahrhunderts, hin zum preußischen Dreiklassenwahlrecht. Wir fordern den RCDS-Vorsitzenden zum sofortigen Rücktritt auf. Der Angriff auf die im Grundgesetz verankerte Gleichheit der Wahl offenbart die antidemokratische und verfassungsfeindliche Haltung des RCDS-Bundesvorsitzenden. Da Herr Ludewig auch Mitglied des CDU-Bundesvorstandes ist, erscheint es besonders beschämend, dass sich bisher weder die CDU noch andere Mitglieder des RCDS von den peinlichen Äußerungen Ludewigs distanziert haben. Schockierend ist das Menschenbild, dass sich bei Ludewig zeigt; es spricht sozial Schwachen und Alten weniger Wert zu als denjenigen, die als „Leistungsträger“ ausgemacht werden.

 
.