Medienmitteilung: Osnabrücker Jusos legen Kondolenzbuch für Opfer des Massakers von Norwegen aus
Sonntag, den 24. Juli 2011 um 18:43 Uhr
Die Osnabrücker Jusos sind bestürzt und fassungslos über die rechtsextremistischen Terroranschläge in Oslo und auf Utøya. Die Jusos werden ab Dienstag, 26. Juli, für die nächste Woche ein Kondolenzbuch in der SPD-Geschäftsstelle, Große Gildewart 11, auslegen. „Wir laden alle Osnabrücker ein, die wie wir den Angehörigen und Freunden etwas Trost spenden möchten, sich in das Kondolenzbuch einzutragen.“

„Unsere Gedanken sind bei den Familien und Freunden der vielen jungen Menschen und Genossen, die vom Rechtsextremisten Andreas Behring B. aus politischer Überzeugung ermordet wurden. Aber auch den Angehörigen der Opfer des Bombenanschlages in Oslo gilt unser tiefes Mitgefühl“, erklärt Tiemo Wölken, Vorsitzender der Osnabrücker Jusos.
„Wir können uns den Schmerz und die Trauer der Menschen in Norwegen nur schwer vorstellen, zu groß ist unsere Ohnmacht. Zu schrecklich die Vorstellung, während der Ferien auf einer idyllischen Insel urplötzlich mit Tod, Leid, Hass, Gewalt und Hilflosigkeit konfrontiert sein zu müssen“, so Wölken weiter.
Die Jusos verurteilen die feigen Anschläge auf die norwegischen Jusos und die Menschen in Oslo auf das Schärfste.
Niemals hätten sie ein solches Massaker für möglich gehalten. Die Jusos sind besonders erschüttert, dass die Genossen von der AUF in Norwegen direktes Ziel eines politischen Anschlages geworden sind, weil sie für eine weltoffene und tolerante Gesellschaft gekämpft haben. Die Brutalität und der Hass, mit der der Täter vorging, sind bestialisch.

Das Kondolenzbuch wird im Anschluss der norwegischen Arbeiterpartei übergeben.
 
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