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Osnabrücker Kondolenzbuch an Norwegische Jusos (AUF) übergeben |
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Sonntag, den 14. August 2011 um 19:41 Uhr |
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Die Osnabrücker Jusos haben am vergangenen Donnerstag das von ihnen in Osnabrück ausgelegte Kondolenzbuch persönlich in Oslo der Jugendorganisation der Arbeiterpartei (AUF) übergeben. In das Kondolenzbuch hatten sich in den vergangenen Wochen 150 Menschen eingetragen, darunter auch viele Norweger, die in Osnabrück zu Besuch waren. Besonders geprägt wurden die Jusos durch den Eintrag einer Norwegerin, deren Bruder das Massaker auf Utøya selbst miterleben musste und zahlreiche Freunde verlor. Sie war von der Idee des Kondolenzbuches und dem Zeichen der Solidarität sehr berührt und hat die Jusos ermutigt, das Buch in Oslo persönlich zu übergeben.

„In Oslo sind die direkten Auswirkungen des Anschlages noch deutlich sichtbar. Sowohl am Osloer Dom als auch auf dem Marktplatz liegt noch immer ein Meer aus Rosen. Den Gebäuden in unmittelbarer Nähe des Anschlagsortes, so auch der Parteizentrale, fehlen noch viele Fensterscheiben“ beschreibt Tiemo Wölken, Vorsitzender der Jusos Osnabrück, die Situation in Oslo. Im Büro der AUF, die ihren Sitz ebenfalls in der Parteizentrale hat, übergaben die beiden Jusos Jenna Schulte und Tiemo Wölken das Osnabrücker Kondolenzbuch dem Vorstandsmitglied der AUF, Bård Flaarønning. Das begleitende Gespräch war geprägt von dem noch tief sitzenden Schock und der Trauer über die Ereignisse. Trotzdem drückten die Norweger ihre Freude über die Solidaritätsbekundung aus, die neben den vielen aus aller Welt gesandten Blumen und Briefen eine Besonderheit darstellte. Das Kondolenzbuch der Osnabrücker liegt nun im Foyer der AUF aus. Die beiden Osnabrücker Jusos trugen sich anschließend in das offizielle Kondolenzbuch der norwegischen Arbeiterpartei ein. „Wir sind tief beeindruckt von dem Mut und der Tatkraft der Norweger und der norwegischen Genossen. Trotz der noch spürbaren Trauer, haben die Osloer zu ihrem Alltag zurückgefunden und lassen sich in ihrer freiheitlichen und offenen Lebensweise nicht vom Terror beirren“ so Tiemo Wölken und Jenna Schulte abschließend.

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